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Zwei Kois im Wasser

Kakemono, Unikat, 200 x 57 cm
Artikelnummer: 3791

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei kräftige Koi-Karpfen gleiten mit leicht geöffnetem Maul durchs Wasser, ihre schuppige Textur ist mit unzähligen feinen Pinselstrichen sorgfältig herausgearbeitet, sodass die Fische fast greifbar plastisch wirken. Über ihnen neigt sich ein blühender Zweig mit zahlreichen weißen, fünfblättrigen Blüten und schmalen Schilfblättern ins Bild, dessen zarte Leichtigkeit einen reizvollen Kontrast zur kräftigen Körperlichkeit der Fische bildet.

In der japanischen Bildsymbolik steht der Koi seit jeher für Ausdauer, Mut und die Fähigkeit, sich gegen Widerstände zu behaupten – eine Bedeutung, die sich aus der Legende herleitet, wonach ein Koi, der einen Wasserfall erklimmt, sich in einen Drachen verwandeln kann. Die ruhige, fast schwebende Haltung der beiden Fische in diesem Bild vermittelt dabei eher Gelassenheit als Kampfgeist.

Signatur und rotes Siegel sind unten rechts platziert, die Malerei ist auf Papier ausgeführt und in eine warme, olivgrün-goldene Seidenbordüre gefasst. Das Werk entstand in der Shôwa-Zeit und verbindet mit seiner Mischung aus symbolträchtigem Motiv und malerischer Finesse Bedeutungstiefe und dekorative Wirkung auf gelungene Weise.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.