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Zwei Kois

Kakemono, Unikat, mit Box, 210 x 54 cm
Artikelnummer: 3310

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Koi schweben in gedämpften Sepiatönen durch dieses Rollbild, der eine im energischen Sprung gegen die Strömung, der andere knapp über der Wasseroberfläche im Begriff, nach einem Insekt zu schnappen.

Die zurückhaltende, fast monochrome Farbpalette erzeugt eine ruhige, fast nebelverhangene Atmosphäre, in der die Bewegung der Fische umso deutlicher hervortritt. Feine Wasserpflanzen und angedeutete Gischt verankern die Szene, während zarte Lichtreflexe auf den Schuppenpanzern für Lebendigkeit sorgen.

Das Gemälde ist auf Seide ausgeführt und entstand vermutlich in der Meiji-Zeit. Es kommt in einer eigenen Holzbox, die das Werk zusätzlich schützt, und ist mit Jikusaki aus Knochen versehen, einem Detail, das auf eine sorgfältige, hochwertige Montierung hinweist.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
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Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.