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Zwei Kraniche in der aufgehenden Sonne

Kakemono, Unikat, 195 x 55 cm
Artikelnummer: 6105

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kishi Takedo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kraniche vor einer aufgehenden Sonne zählen zu den beliebtesten Glücksmotiven der japanischen Malerei, und auch dieses Kakemono greift die Symbolik auf: Zwei Vögel mit grauem Gefieder und markanter roter Kopfzeichnung stehen dicht beieinander, während sich hinter ihnen eine zart lavierte Sonnenscheibe über den Bildraum erhebt. Kraniche stehen in Japan für Langlebigkeit und eheliche Treue, die aufgehende Sonne für Neubeginn und Hoffnung.

Die Pinselführung ist von großer Sicherheit geprägt: Wenige, gezielt gesetzte Linien beschreiben Hals und Schnabel, während das Gefieder in weichen, ineinanderfließenden Grautönen ausgearbeitet ist. Diese reduzierte, aber ausdrucksstarke Bildsprache verrät die Hand eines geübten Malers.

Das Blatt trägt Signatur und Stempel von Kishi Takedo und stammt aus der Meiji-Zeit, montiert auf edlem Brokatstoff mit floralem Muster. Ein Rollbild von zeitloser Eleganz, das sich sowohl als Glückwunsch zu besonderen Anlässen als auch als dauerhafter Schmuck eines traditionell eingerichteten Raumes eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.