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Zwei Mandarinenten unter Weidenzweigen

Kakemono, Unikat, 186 x 60 cm
Artikelnummer: 6178

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Keifumi Matsumura
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Mandarinenten ruhen unter blühenden Weidenzweigen, deren zarte Knospen den nahenden Frühling ankündigen – ein Motiv, das in Japan traditionell für eheliches Glück und Treue steht, da Mandarinenten als lebenslang verbundene Paare gelten. Die feine, naturalistische Ausführung mit warmen Braun- und Rosatönen im Gefieder zeugt von großem malerischen Können.

Gemalt auf Seide, trägt dieses Kakemono die Signatur und den Stempel von Keifumi Matsumura aus der Shôwa-Zeit. Besonders die filigranen Zweige mit ihren zahlreichen Knospen und der ruhige, ausbalancierte Bildaufbau verleihen der Komposition eine stille, meditative Wirkung.

Als Glückssymbol für Paare war dieses Motiv ein beliebtes Geschenk zu Hochzeiten und Jubiläen. Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Kunststoff versehen. Ein Werk, das sich durch seine feine Detailarbeit und die warme Farbpalette auszeichnet und in jeder Sammlung traditioneller japanischer Vogelmalerei (Kachō-ga) eine Bereicherung darstellt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.