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Zwei Schmetterlinge

Kakemono, Unikat, mit Box, 205 x 38 cm
Artikelnummer: 6108

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 205 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Gyokusha Haruki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei zarte Schmetterlinge schweben, durch einen weiten, fast leeren Bildraum voneinander getrennt, über das helle Papier dieses Kakemono. Ihre durchscheinenden Flügel sind mit feinsten Pinselstrichen und zurückhaltenden Grautönen ausgeführt, sodass die Struktur der Flügeladern selbst aus der Nähe erkennbar bleibt – eine Feinheit, die auf große malerische Sorgfalt schließen lässt.

In der japanischen Symbolik steht der Schmetterling für Verwandlung, Freude und die Vergänglichkeit des Augenblicks, dem er mit seinem kurzen, unbeschwerten Flug Ausdruck verleiht. Die weite, kaum gefüllte Fläche um die beiden Falter herum unterstreicht diese Leichtigkeit und lädt den Betrachter zu einer stillen, kontemplativen Wahrnehmung ein.

Das Werk trägt Signatur und Stempel von Gyokusha Haruki und wird in einer zugehörigen Holzbox aufbewahrt, ein Hinweis auf die sorgsame Pflege des Stücks durch seine Vorbesitzer. Ein feines, poetisches Rollbild für Freunde der klassischen japanischen Naturmalerei, das auch auf kleinem Raum seine Wirkung entfaltet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.