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Zwei Schwalben

Kakemono, Unikat, 210 x 38 cm
Artikelnummer: 5976

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Murakami Kozan
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Schwalben im Sturzflug, die Flügel weit gespreizt, durchqueren dieses Kakemono zwischen zart rosa blühenden Zweigen – ein Motiv, das in Japan traditionell den Frühling und die Rückkehr wärmerer Tage ankündigt, da Schwalben als Zugvögel eng mit dem Jahreszeitenwechsel verbunden sind. Die Vögel sind mit sicherem Pinselstrich und feinen weißen Akzenten im Gefieder ausgeführt, während die Blütenzweige in zarten Lavierungen aus Rosa und Rot die Bewegung der Tiere sanft umspielen.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel des Malers Murakami Kozan und entstand in der Shôwa-Zeit. Es ist auf Papier ausgeführt, die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Knochen ab, was auf eine besonders sorgfältige Anfertigung hinweist.

Mit seiner heiteren, frühlingshaften Anmutung eignet sich dieses Rollbild sowohl für den klassischen Tokonoma als auch als beschwingter, jahreszeitlich wechselnder Akzent in einem modern eingerichteten Zuhause.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.