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Zwei Spatzen auf dem Sakura Zweig

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 55 cm
Artikelnummer: 5894

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Asami Kashiro
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Verspielt und lebendig wirkt die Szene, in der zwei kleine Spatzen dicht nebeneinander auf einem knorrigen Ast sitzen, während sich über ihnen zarte, weiß-rosa Kirschblüten öffnen. Die feinen Federzeichnungen der Vögel und die zarten Blütenblätter zeugen von großer malerischer Präzision, während der warme, changierende Seidengrund dem Bild eine ruhige, freundliche Note verleiht – ein Motiv, das den kurzen, gefeierten Frühling Japans einfängt.

Das Werk trägt Signatur und Siegel des Malers Asami Kashiro und wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Seide gemalt. Es wird inklusive der signierten Holzbox geliefert, die die Zugehörigkeit und Echtheit des Rollbilds zusätzlich dokumentiert.

Als Kakemono eignet sich dieses Unikat wunderbar, um im Frühling die Kirschblütensaison im Tokonoma zu feiern, entfaltet aber durch sein heiteres Motiv auch außerhalb dieser Jahreszeit seinen Charme. Sammler und Liebhaber japanischer Vogel- und Blütenmalerei finden hier ein besonders liebevoll gestaltetes Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.