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Zwei Waschbären und Vollmond

Kakemono, Unikat, 195 x 59 cm
Artikelnummer: 3659

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 59 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei verspielte Marderhunde – im Deutschen oft als "Waschbären" bezeichnet – tollen unter einem sanft leuchtenden Vollmond durch ein Feld aus Herbstgräsern und blauen Glockenblumen. Das nächtliche Motiv gehört zur langen Tradition japanischer Tier- und Mondbilder, in denen der Herbstmond als Symbol für Vergänglichkeit und stille Schönheit steht, während die Tiere Lebendigkeit und Neugier in die Szene bringen.

Die Tiere sind mit feinem Pinsel und warmen Brauntönen auf Seide gemalt, ihr weiches Fell wirkt durch zahlreiche einzelne Haarstriche beinahe greifbar. Signatur und rotes Siegel am unteren Bildrand vervollständigen die sorgfältig komponierte Szene und bezeugen die Handschrift des Künstlers.

Montiert in einer olivgrünen, mit feinen Ranken verzierten Seideneinfassung, verströmt dieses Kakemono eine heitere, zugleich poetische Stimmung. Ein charmantes Rollbild für Liebhaber japanischer Tiermotive und nächtlicher Landschaftsstimmungen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.