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33 Tempel

Kakemono, Unikat, 200 x 60 cm
Artikelnummer: 4753

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Metall
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses ungewöhnliche Rollbild dokumentiert eine buddhistische Pilgerreise zu 33 Tempeln und versammelt auf Seide die roten Tempelsiegel und kalligrafischen Tempelnamen, die Pilger auf ihrem Weg von Station zu Station sammelten – ein Brauch, der in Japan bis heute lebendig ist und als Zeugnis persönlicher Frömmigkeit galt.

Dutzende Tempelnamen in kraftvoller Handschrift, jeweils begleitet von quadratischen und runden Siegelabdrücken in leuchtendem Zinnoberrot, verdichten sich zu einem eindrucksvollen Muster aus Schrift und Farbe. In der Mitte des Blattes ruft eine größer geschriebene Anrufung des Bodhisattva Kannon die spirituelle Bedeutung der gesamten Route in Erinnerung, während die kleinteiligen Stempel den langen, beschwerlichen Weg des Pilgers greifbar machen.

Das Blatt ist auf edler blau-silberner Brokatseide mit Päonienmuster montiert, der obere Abschluss in warmem Gelb gehalten, der Jikusaki besteht aus Metall. Entstanden ist dieses seltene Zeugnis japanischer Pilgerkultur in der Shôwa-Zeit. Für Sammler mit Interesse an religiöser Volkskunst und Kalligrafie ist dieses Rollbild ein außergewöhnliches, sehr persönliches Dokument gelebter Frömmigkeit.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.