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Abstrakter Daruma in einem Pinselzug

Kakemono, Unikat, 160 x 47 cm
Artikelnummer: 4505

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 160 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, breiten Pinselschwüngen aus verdünnter Tusche entsteht auf diesem Kakemono die stark abstrahierte Gestalt des Zen-Patriarchen Bodhidharma, im Japanischen Daruma genannt. Nur wenige Konturen deuten Kopf und Gewand an, während der Rest der Figur durch großzügige, fast kalligrafische Schwünge angedeutet wird, begleitet von einer kurzen Inschrift und einem roten Künstlersiegel oben links.

Diese reduzierte, spontane Maltechnik ist charakteristisch für die sogenannte Zenga-Malerei, die in buddhistischen Klöstern gepflegt wurde und weniger auf naturalistische Genauigkeit als auf die unmittelbare Ausdruckskraft des Pinselstrichs abzielt. Entstanden in der Shôwa-Zeit (1926–1989), wurde das Bild vollständig von Hand auf Papier gemalt.

Die Rollstäbe sind mit Holzenden versehen. Daruma gilt in Japan als Symbol für Beharrlichkeit und unerschütterlichen Willen, weshalb Darstellungen von ihm bis heute gerne als Ansporn und Glücksbringer verstanden werden. Dieses Unikat verbindet religiöse Symbolik mit der freien, energiegeladenen Ästhetik der Zen-Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.