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Bambus zwischen Felsen in Tusche

Kakemono, Unikat, 177 x 50 cm
Artikelnummer: 3746

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Chikusen
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gedämpften, nuancierten Grautönen wächst hier Bambus zwischen aufragenden Felsformationen empor, die Blätter in schwungvollen, spitz auslaufenden Pinselstrichen über den Bildraum verteilt. Die charakteristischen, leicht geknoteten Halme sind mit trockenem Pinsel angedeutet, wodurch eine angenehm luftige, fast skizzenhafte Leichtigkeit entsteht, die dem Motiv viel natürliche Beweglichkeit verleiht.

Am oberen Bildrand ist eine mehrzeilige Inschrift in feiner Kalligrafie angebracht, begleitet von einem kleinen roten Siegel – ein Hinweis darauf, dass diese Malerei einst als literarisches wie künstlerisches Gemeinschaftswerk verstanden wurde. Bambus gilt in der ostasiatischen Bildsprache seit jeher als Sinnbild für Beständigkeit und innere Stärke, da er sich im Sturm biegt, ohne zu brechen.

Die Tuschemalerei auf Papier ist in eine warme, bräunlich-goldene Seidenbordüre eingefasst und stammt aus der Shôwa-Zeit. Zusammen mit den steinigen Formationen, aus denen die Pflanze wächst, entsteht ein stilles, kontemplatives Landschaftsbild, das die reduzierte Eleganz der klassischen Tuschemalerei besonders gut zur Geltung bringt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
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Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.