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Biene

Kakemono, Unikat, 195 x 61 cm
Artikelnummer: 6033

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Syunsui Kawabata
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Von oben herabhängende Blauregen-Ranken mit zart lilafarbenen Blütentrauben dominieren die Komposition dieses Kakemono, während rechts im Bild eine kleine Biene im Anflug auf die Blüten schwebt. Die Blätter sind in unterschiedlichen Grüntönen gehalten und mit feinen, dunkleren Aderungen versehen, was der Malerei eine natürliche Lebendigkeit verleiht. Die reduzierte, beinahe skizzenhafte Wiedergabe der Biene steht im reizvollen Kontrast zur detaillierten Blütendarstellung.

Das auf Seide gemalte Werk trägt Signatur und Stempel des Künstlers Syunsui Kawabata und stammt aus der Meiji-Zeit. Der Jikusaki aus Knochen komplettiert die hochwertige, traditionelle Montierung des Rollbildes. Motive aus Fauna und Flora wie dieses zählen zu den klassischen Themen der japanischen Kakemono-Malerei und werden häufig mit den Jahreszeiten in Verbindung gebracht, hier mit dem Frühling, in dem Blauregen blüht.

Die Verbindung von Insekt und Blüte steht in der japanischen Bildtradition oft für das flüchtige Glück des Augenblicks. Sammler von Kacho-ga, klassischer Vogel- und Blumenmalerei, sowie Liebhaber feiner botanischer Darstellungen werden an diesem Stück aus der Meiji-Zeit ihre Freude haben.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.