Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Blaue Iris im Frühlingsregen

Kakemono, Unikat, 110 x 44 cm
Artikelnummer: 5348

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 110 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In kräftigem Blau mit leuchtend gelben Akzenten öffnet sich hier eine Irisblüte, umgeben von schlanken, in sanftem Grün gehaltenen Blättern und zwei noch geschlossenen Knospen. Anders als in reiner Tuschemalerei setzt dieses Werk bewusst auf Farbe, was der Blüte eine besondere Frische und Lebendigkeit verleiht.

Begleitet wird das Motiv von handschriftlichen Versen, die von feinem Regen und heranwachsenden Fischen in den Frühlingsgewässern erzählen – ein poetisches Bild für die Fruchtbarkeit und das Erwachen der Natur in dieser Jahreszeit. Die Iris selbst gilt traditionell als Symbol für Tapferkeit und Reinheit.

Gemalt auf Papier, mit einem Jikusaki aus Holz, stammt dieses handgemalte Unikat aus der Shôwa-Zeit. Es ist eine farbenfrohe Wahl für Liebhaber klassischer japanischer Blumenmalerei mit literarischem Bezug.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.