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Blühende Ranke in Orangerot

Kakemono, Unikat, 180 x 60 cm
Artikelnummer: 3608

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein üppig blühender Zweig mit orangeroten, gelb schattierten Blüten schlängelt sich über die helle Fläche dieses Kakemono und wird von zarten, hellgrünen Blättern begleitet. Die Blüten sind mit feinen Pinselstrichen und leuchtenden Farbpigmenten ausgeführt, sodass jede einzelne Blüte plastisch und lebendig wirkt und sich der Zweig wie ein natürlicher Bogen über die Bildfläche zieht.

Links im Bild ergänzt eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel die Malerei und verweist auf die reine, unaufdringliche Schönheit des Motivs, wie es die Schriftzeichen andeuten. Diese Kombination aus Bild und Kalligrafie ist typisch für die klassische japanische Blumenmalerei, in der Poesie und Pinselkunst eine Einheit bilden und sich gegenseitig verstärken.

Gemalt auf Papier und montiert in einer dezent gemusterten Seideneinfassung, besticht dieses Rollbild durch seine warme Farbigkeit und die elegante Linienführung der Ranke. Ein dekoratives Unikat für Liebhaber japanischer Blumenmotive, das jedem Raum einen Hauch von Frühlingsfarbe und heiterer Leichtigkeit verleiht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.