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Bodhidharma im schwungvollen Tuschemantel

Kakemono, Unikat, mit Box, 130 x 53 cm
Artikelnummer: 5750

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, kraftvollen Pinselstrichen ist der Kopf Bodhidharmas, des legendären Begründers des Zen-Buddhismus, in dieser Tuschmalerei festgehalten – sein durchdringender Blick und die markanten Gesichtszüge lassen die intensive Meditationskraft erahnen, die dem Mönch nachgesagt wird. Eine geschwungene, kalligraphische Linie umrahmt die Figur wie ein Mantel und verbindet Bild und Schriftzeichen zu einer harmonischen Einheit.

Diese Art der Zenga-Malerei, bei der religiöse Figuren mit spontaner, unmittelbarer Pinselführung dargestellt werden, war besonders unter buddhistischen Mönchen und Kalligraphen beliebt und sollte die Essenz spiritueller Erkenntnis in wenigen Strichen vermitteln. Begleitende Schriftzeichen und ein rotes Siegel ergänzen die Darstellung.

Ausgeführt auf Papier mit Griffenden aus Holz, stammt dieses Werk aus der Shôwa-Zeit und wird inklusive einer Holzbox geliefert. Ein eindrucksvolles Rollbild für alle, die sich für die reduzierte Ausdruckskraft der Zen-Malerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.