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Bodhidharma mit Gedicht von Vögeln und Blüten

Kakemono, Unikat, 138 x 52 cm
Artikelnummer: 5758

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 138 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Toho
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit ruhiger, meditativer Pinselführung ist hier der Kopf Bodhidharmas dargestellt, dessen sanft geschwungene Linien und der nachdenkliche Ausdruck eine stille, kontemplative Wirkung entfalten. Über der Figur ergänzt eine mehrzeilige Kalligraphie das Bild – ein poetischer Vers, der von Vögeln, verblühten Blüten und dem bleibenden Duft des Holzes erzählt und damit die Vergänglichkeit und zugleich das Fortwirken der Natur besingt.

Die reduzierte Farbpalette in Schwarz und sanften Grautönen unterstreicht die spirituelle Tiefe der Zenga-Malerei, in der es weniger um exakte Abbildung als um die unmittelbare Vermittlung innerer Ruhe geht. Signatur und rotes Siegel am oberen Bildrand weisen auf die langjährige künstlerische Erfahrung des Malers hin.

Ausgeführt auf Papier mit Griffenden aus Knochen, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Mit seiner stillen, poetischen Ausstrahlung ist es ein besonders persönliches Stück für Freunde der Zen-inspirierten Kalligraphie- und Bildkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.