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Bodhidharma mit Kalligrafie der Leerheit

Kakemono, Unikat, 186 x 54 cm
Artikelnummer: 4876

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, energiegeladenen Pinselstrichen entsteht auf diesem Kakemono das Porträt Bodhidharmas, des legendären indischen Mönchs, dem die Überlieferung des Zen-Buddhismus nach Ostasien zugeschrieben wird. Der runde Kopf mit den markanten Brauen und dem dichten Bart wirkt trotz der wenigen Linien lebendig und in sich gekehrt, ganz im Stil der spontanen Zenga-Malerei.

Darüber steht in großzügiger Kalligrafie ein einzelnes Schriftzeichen, dessen Bedeutung mit „Leerheit, Nichts“ übersetzt wird. Dieses zentrale Konzept des Zen-Buddhismus, das die Überwindung aller festen Vorstellungen und das Loslassen des Ichs beschreibt, korrespondiert unmittelbar mit der stillen, in sich ruhenden Gestalt Bodhidharmas darunter und macht das Blatt zu einer kleinen Meditationsübung für das Auge.

Die Malerei entstand von Hand auf Papier während der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff und lässt sich unkompliziert aufhängen – ein stimmungsvolles Objekt für Liebhaber der Zen-Kunst und der japanischen Kalligrafie.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.