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Bodhidharma mit Kalligrafie der Stille

Kakemono, Unikat, 200 x 48 cm
Artikelnummer: 5163

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit sparsamen, aber sicher gesetzten Linien entsteht im unteren Bildbereich dieses Kakemono die stehende Gestalt Bodhidharmas, des legendären Begründers des Zen-Buddhismus. Sein Gewand ist mit wenigen, langgezogenen Pinselstrichen angedeutet, während Kopf und Gesichtszüge mit größerer Sorgfalt ausgeführt sind und dem Mönch einen wachen, in sich gekehrten Ausdruck verleihen.

Über der Figur steht ein einzelnes, groß geschriebenes Schriftzeichen mit der Bedeutung „Stille“ oder „Schweigen“. Dieses Konzept steht im Zen-Buddhismus für die Erkenntnis, die jenseits von Worten liegt, und korrespondiert damit unmittelbar mit der zurückgenommenen, meditativen Haltung Bodhidharmas – eine typische Kombination der spontanen Zenga-Malerei, die Bild und Schriftzeichen zu einer inhaltlichen Einheit verbindet.

Gemalt wurde das Werk von Hand auf Papier in der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff und ist ein stilles, eindrucksvolles Objekt für Freunde der Zen-Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.