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Daruma-Kopf über geschwungenem Pinselstrich

Kakemono, Unikat, 195 x 50 cm
Artikelnummer: 3456

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ruhig und in sich gekehrt blickt die dargestellte Mönchsfigur zur Seite, den Kopf leicht geneigt, das Gesicht von wenigen, aber treffsicheren Linien modelliert. Über ihr steht ein einzelnes, breit hingesetztes Schriftzeichen, das der ganzen Komposition eine stille, fast schwebende Konzentration verleiht – ganz im Sinne der reduzierten Bildsprache der Zen-Malerei.

Dargestellt ist Bodhidharma, im Japanischen auch Daruma genannt, der als erster Patriarch des Zen- beziehungsweise Chan-Buddhismus verehrt wird. Er soll gegen Ende des 5. Jahrhunderts von Indien nach China gereist sein und dort die Grundlagen dieser bis heute einflussreichen buddhistischen Schule gelegt haben. Motive wie dieses erinnern an seine Bedeutung als Symbol für Ausdauer, Entschlossenheit und tiefe Versenkung.

Das Kakemono ist von Hand auf Papier gemalt und mit hölzernen Jikusaki ausgestattet, entstanden in der Heisei-Zeit. Signatur und Siegel am linken Bildrand weisen es als Unikat eines japanischen Malers aus. Wer sich für Zen-Ikonografie und die Kunst der kalligrafischen Reduktion interessiert, findet in diesem Rollbild ein stilles, ausdrucksstarkes Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.