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Daruma-Reigen

Kakemono, Unikat, 151 x 46 cm
Artikelnummer: 4863

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 151 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

„Nanakorobi yaoki“ – siebenmal fallen, achtmal aufstehen: Dieses bekannte japanische Sprichwort über Beharrlichkeit und Zuversicht steht im Mittelpunkt dieses ungewöhnlich verspielten Kakemono, das gleich mehrere kugelige Daruma-Figuren beim Purzeln und Wiederaufrichten zeigt und damit ganz eigene, unkonventionelle Wege innerhalb der klassischen Bodhidharma-Ikonografie geht.

Statt der sonst üblichen einzelnen, meditativ ernsten Bodhidharma-Darstellung tummeln sich hier zahlreiche kleine, farbenfroh in Rot, Grau und Orange gehaltene Daruma-Puppen in heiterer Bewegung über das Bildfeld – ein humorvoller, zugleich tiefsinniger Kommentar zur Unverwüstlichkeit des menschlichen Willens. Eine Kalligrafiezeile mit Signatur und rotem Siegel ergänzt die Komposition am oberen Bildrand.

Das Bild ist auf Seide gemalt, mit einem Jikusaki aus Knochen versehen und stammt aus der Taishô-Zeit. Mit seiner ungewöhnlichen, augenzwinkernden Interpretation eines traditionellen Motivs eignet sich dieses Rollbild besonders für alle, die japanische Kunst mit Witz und positiver Lebensbotschaft schätzen und sich an einem heiteren, gut gelaunten Wandbild erfreuen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.