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Daruma mit Ohrringen im weißen Gewand

Kakemono, Unikat, 196 x 46 cm
Artikelnummer: 4019

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 196 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit durchdringendem Blick und buschigen, hochgezogenen Augenbrauen blickt der bärtige Mönch aus dem Bild – eine ausdrucksstarke Darstellung des Bodhidharma, des legendären Begründers des Zen-Buddhismus. Sein kahler Schädel, die markanten Ohrringe und das locker geworfene weiße Gewand sind mit sicherem Pinselstrich und feinen Farbabstufungen wiedergegeben, die dem Gesicht eine fast greifbare Plastizität verleihen.

Bodhidharma gilt in Japan als Symbol für unerschütterliche Entschlossenheit und meditative Versenkung; seiner Legende nach soll er neun Jahre lang ununterbrochen meditiert haben. Solche Darstellungen, bekannt als Daruma-Bilder, waren und sind in buddhistisch geprägten Haushalten und Tempeln beliebt. Gemalt auf Seide in der Shôwa-Zeit, ist das Werk von einer aufwendigen goldfarbenen Brokatbordüre mit floralem Rankenmuster umgeben und auf eine Holzstange montiert.

Mit seiner intensiven Ausstrahlung und der kunstvollen Rahmung ist dieses Kakemono ein eindrucksvolles Sammlerstück für Freunde buddhistischer Ikonografie und japanischer Porträtmalerei gleichermaßen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.