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Die Vier Edlen Pflanzen

Kakemono, Unikat, mit Box, 189 x 60 cm
Artikelnummer: 6351

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 189 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Endō Keizō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses Rollbild zeigt die Vier Edlen Pflanzen (Shikunshi, 四君子) – Pflaumenblüte (Ume), Orchidee (Ran), Bambus (Take) und Chrysantheme (Kiku). In der ostasiatischen Kunsttradition stehen sie für die Tugenden des Gelehrten: Standhaftigkeit, Bescheidenheit, Reinheit und Integrität.

Die Komposition entfaltet sich in einem feinen vertikalen Aufbau, der die vier Jahreszeiten in harmonischer Abfolge miteinander verbindet. Die Pflaumenblüte kündigt den Frühling und die Erneuerung an, die Orchidee steht für den Sommer und kultivierte Anmut, der Bambus verkörpert im Herbst Stärke und Beständigkeit, während die Chrysantheme den Winter und die Würde des Alterns symbolisiert.

Feine Linien und klare Farbflächen wechseln sich ab und verleihen dem Werk eine ruhige, ausgewogene Eleganz. Die kräftigen Farben der Blüten – Rot, Weiß, Gelb und Grün – leuchten vor dem hellen Hintergrund der Seide, wodurch eine subtile Balance zwischen Lebendigkeit und Stille entsteht.

Gemalt auf Seide, mit Jikusaki aus Holz, datiert in die Shōwa-Zeit. Der Stempel verweist auf Endo Keizo.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.