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Drache über den Wellen mit Mondscheibe

Kakemono, Unikat, 197 x 60 cm
Artikelnummer: 5421

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 197 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Nyoshin
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus wirbelnden Wolkenbändern schält sich der geschuppte Leib eines Drachen, der sich mit weit aufgerissenem Maul dem Betrachter zuwendet. Unter ihm türmen sich schäumende Wellen auf, während im Hintergrund eine wirbelförmig gemalte Mondscheibe für zusätzliche Dramatik sorgt – ein klassisches Motiv voller Kraft und Bewegung, das seit jeher für Stärke, Weisheit und Wandlungsfähigkeit steht.

Ganz in monochromer Tusche auf Seide gehalten, nutzt der Maler kontrastreiche Schwarz- und Grautöne, um die Dynamik von Wolken, Wasser und Drachenleib herauszuarbeiten. Feinste, fast gravierte Linien zeichnen die Schuppen und Klauen nach, während breite, verwaschene Flächen die Bewegung der Wolken andeuten. Signatur und rotes Siegel unten rechts weisen das Werk der Shōwa-Zeit zu.

Die Montierung mit olivgrüner, gemusterter Seidenbordüre und Läufern aus Knochen unterstreicht die Wirkung des kraftvollen Motivs. Ein eindrucksvolles Kakemono für Liebhaber mythologischer Themen der japanischen Malerei, das sich auch als markanter Blickfang im größeren Raum behauptet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.