Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Zwei Drachen im Aufstieg durch die Wolken

Kakemono, Unikat, 184 x 55 cm
Artikelnummer: 5933
  • Höhe 184 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Bunkai

380,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Zwischen dichten, tuschig verwischten Wolkenbänken schrauben sich ein Drache empor – mit weit ausgebreiteten, kraftvoll geschwungenen Flügeln, mit geschupptem Rücken und gekrümmten Krallen halb im Nebel verborgen. Die reine Tuschemalerei verzichtet vollständig auf Farbe und setzt stattdessen auf ein virtuoses Spiel aus tiefem Schwarz, feinen Grauabstufungen und ausgesparter Leere, wodurch die Bewegung und Urgewalt der mythischen Wesen umso eindringlicher wirkt. 

Der Drache zählt zu den ältesten und bedeutendsten Bildmotiven Ostasiens: als Herrscher über Wasser und Wetter, als Symbol für Macht, Weisheit und kosmische Energie. Die Darstellung des Drachens im Wolkenmeer greift eine lange Bildtradition auf, die hier mit sicherer Pinselführung und großem Sinn für Dynamik umgesetzt wird. Das Gemälde trägt Signatur und Stempel des Malers Bunkai und entstand in der Meiji-Zeit. 

Auf Papier gemalt und mit einer hölzernen Jikusaki-Fassung versehen, verbindet dieses handgemalte Unikat traditionelles Sumi-e-Können mit einer eindrucksvollen, fast dramatischen Bildwirkung, die jedem Raum eine kraftvolle Präsenz verleiht.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Bunkai
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen