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Drei Kraniche im Abendlicht

Kakemono, Unikat, 172 x 54 cm
Artikelnummer: 6327

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 172 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Shoka
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In warmer Lichtstimmung zeigt dieses feinsinnige Kakemono drei Kraniche, die auf einer felsigen Anhöhe unter Kiefern verweilen. Die elegante Körperhaltung der Vögel, verbunden mit der subtilen Bewegung ihrer Hälse, verleiht der Szene eine lebendige Harmonie. Die zarten Schattierungen und feinen Linien auf edler Seide lassen das Werk zugleich kraftvoll und anmutig wirken.

Das Werk stammt aus der Showa-Zeit, trägt den Stempel von Shoka und wird durch Jikusaki aus Holz traditionell vollendet. Die Kraniche – in Japan Symbole für Langlebigkeit, Glück und Frieden – sind hier in einer Komposition vereint, die sowohl Ruhe als auch feine Dynamik ausstrahlt. Der geschickte Wechsel von gedeckten Grau- und Schwarztönen zu den leuchtend roten Akzenten der Kopffedern zieht den Blick des Betrachters immer wieder auf das Wesentliche.

Dieses Kakemono ist nicht nur ein dekorativer Blickfang, sondern auch ein Ausdruck tiefer kultureller Symbolik. Es eignet sich perfekt für kunstvolle Wohnräume oder Sammlungen, die die Eleganz und spirituelle Bedeutung traditioneller japanischer Malerei in den Mittelpunkt stellen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.