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Kranichpaar zwischen Kiefernzweigen in Sepiatönen

Kakemono, Unikat, 195 x 62 cm
Artikelnummer: 6322
  • Höhe 195 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

390,00 €

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Artikelbeschreibung

Dieses eindrucksvolle Kakemono aus der Meiji-Zeit zeigt zwei elegante Kraniche, die unter ausladenden Kiefern verweilen und in feinen, natürlichen Farben auf Papier festgehalten sind. Die Kraniche, traditionell als Symbole für Langlebigkeit und Glück verehrt, sind hier mit bemerkenswerter Detailgenauigkeit und zugleich lebendiger Leichtigkeit dargestellt. Ihr federndes Gefieder, die leuchtend roten Köpfe und die filigranen Beine fügen sich harmonisch in die stilisierte Landschaft ein, die durch die geschwungenen Linien der Kiefernzweige abgerundet wird.

Das Werk trägt den Stempel von Murata Toho und ist ein authentisches Beispiel für die hohe Kunstfertigkeit dieser Epoche. Die Jikusaki aus Holz rahmen das Bild in traditioneller Weise ein und betonen seine elegante Schlichtheit. Die zurückhaltende Farbpalette und die meisterhafte Pinselführung lassen das Auge immer neue Details entdecken und verleihen dem Werk eine zeitlose Ausstrahlung.

Dieses Kakemono eignet sich nicht nur als dekorativer Akzent, sondern auch als bedeutungsvolles Kunstobjekt, das Werte wie Harmonie, Beständigkeit und Schönheit verkörpert. Es spricht Kunstliebhaber an, die das Authentische suchen und japanische Malerei als stilles, aber kraftvolles Ausdrucksmittel schätzen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Murata Tōho
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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