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Eisvogel im Sturzflug

Kakemono, Unikat, mit Box, 202 x 53 cm
Artikelnummer: 6473

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 202 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mitten im Flug – die Flügel weit ausgebreitet, der lange Schnabel auf ein Ziel gerichtet – zeigt sich ein Eisvogel in dem Moment höchster Konzentration kurz vor dem Tauchstoß. Die farbenfrohe Detailgenauigkeit des Vogels, mit seinem metallisch schimmernden Blaugrün, dem warmen Braun der Unterseite und den zarten roten Füßen, bildet einen reizvollen Kontrast zur großzügigen Leere des Bildgrundes. Im unteren Bereich rahmen locker gesetzte Bambushalme und eine kleine Gruppe fein gemalter Blüten die Szene ein, ohne die Wirkung des fliegenden Vogels zu schmälern.

Die Komposition entfaltet ihre Stärke durch das Wechselspiel von Bewegung und Stille: Der dynamisch dargestellte Vogel scheint den weiten, ruhigen Bildraum regelrecht zu durchschneiden. Begleitet wird die Darstellung von einer kalligrafischen Inschrift, die dem Werk eine zusätzliche literarische Qualität verleiht.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Otaki Uzan und ist in der Showa-Zeit entstanden. Auf Washi-Papier gemalt und in eine seegrüne Brokatumrahmung montiert, wird dieses handgemalte Unikat durch eine signierte Holzbox ergänzt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.