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Eule

Kakemono, Unikat, mit Box, 168 x 57 cm
Artikelnummer: 5902

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Shūshin von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 168 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Wachsam und mit weit geöffneten Augen blickt eine gefleckte Eule mit markanten Federohren von einem knorrigen Ast herab, während im Hintergrund ein herbstlich gefärbter Zweig das Bildfeld auflockert. Die feine, punktierte Gefiederzeichnung und die changierenden Brauntöne verleihen dem nachtaktiven Vogel eine geheimnisvolle, zugleich würdevolle Ausstrahlung – ein Motiv, das der Eule als Symbol für Weisheit und Schutz gerecht wird.

Die Handmalerei entstand auf feiner Seide und stammt aus der Shôwa-Zeit; die sorgfältig ausgeführte Federzeichnung lässt auf einen erfahrenen Maler der Kachô-ga-Tradition schließen. Das Rollbild wird inklusive der zugehörigen Holzbox geliefert, die zur sachgemäßen Aufbewahrung und zum Schutz des Kunstwerks diente.

Mit seiner ruhigen, leicht mystischen Ausstrahlung eignet sich dieses Kakemono besonders gut für einen stimmungsvollen Akzent im Tokonoma oder Arbeitszimmer. Für Sammler japanischer Tiermalerei ist dieses handgemalte Unikat mit seinem markanten Eulenmotiv eine reizvolle Bereicherung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.