Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Falke auf der Jagd

Kakemono, Unikat, 194 x 77 cm
Artikelnummer: 5878

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 77 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein schwerer, dunkler Wolkenschleier aus breiten Tuschebahnen zieht über eine glühend rote Sonnenscheibe, vor der sich ein Falke im Sturzflug abzeichnet. Mit angelegten Schwingen und wachem Blick stürzt der Vogel scheinbar geradewegs auf sein Ziel zu, während eine kalligrafische Inschrift rechts am Bildrand dem Motiv zusätzliche Tiefe verleiht. Die Komposition lebt vom Kontrast zwischen der ruhigen, warmen Fläche der Sonne und dem energiegeladenen Schwung der Tuschewolken darüber – ein beliebtes Bildthema der japanischen Falken- und Jagdmalerei, das Kraft, Zielstrebigkeit und Wachsamkeit symbolisiert.

Gemalt wurde das Motiv von Hand auf feiner Seide, die inzwischen den warmen, honigfarbenen Ton gealterter Rollbilder angenommen hat und dem Sujet eine zusätzliche stimmungsvolle Patina verleiht. Der Bildträger stammt aus der Meiji-Zeit und zeigt die für diese Epoche typische freie, pastose Tuschetechnik in Kombination mit feinen Farbakzenten.

Als Rollbild im klassischen Kakemono-Format lässt sich das Werk unkompliziert aufhängen und wieder verstauen, sodass es sich sowohl für die dauerhafte Präsentation als auch für den saisonalen Wechsel im Tokonoma eignet. Für Sammler japanischer Malerei bietet dieses Unikat ein ausdrucksstarkes Beispiel klassischer Falkenikonografie.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.