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Fünf Daruma in Tusche

Kakemono, Unikat, 116 x 39 cm
Artikelnummer: 4349

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 116 cm
  • Breite 39 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, energischen Pinselzügen sind hier gleich fünf Darstellungen des Bodhidharma versammelt, jede mit einem eigenen, leicht grimmigen oder nachdenklichen Gesichtsausdruck. Die kreisrunden, dick aufgetragenen Tuschekonturen erinnern an die traditionellen Daruma-Puppen und verleihen dem Bild eine fast humorvolle, skizzenhafte Lebendigkeit.

Bodhidharma, der legendäre Begründer des Zen-Buddhismus, gilt als Symbol für unerschütterliche Willenskraft und Beharrlichkeit, da er der Überlieferung nach neun Jahre meditierend vor einer Felswand verharrte. Die vervielfachte Darstellung mehrerer Daruma-Köpfe nebeneinander ist ein beliebtes Motiv, das Ausdauer und Glück gleichermaßen beschwören soll.

Das Werk aus der Shôwa-Zeit wurde in freier Tuschemalerei auf Papier ausgeführt und in einer Fassung mit Holzstab montiert. Die reduzierte, fast kalligrafische Bildsprache macht dieses Kakemono zu einem markanten Blickfang, der sowohl Kenner der Zen-Ikonografie als auch Liebhaber ausdrucksstarker Tuschemalerei anspricht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.