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Gräser am Felsen

Kakemono, Unikat, 114 x 44 cm
Artikelnummer: 3501

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 114 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ganz in Tusche gehalten, ohne jede Farbe, zeigt dieses Kakemono einen mächtigen Felsen, an dessen Fuß sich schwungvoll gezeichnete Gräser und blühende Orchideen ausbreiten. Die unterschiedlichen Tuscheabstufungen – von tiefem Schwarz bis zu zartem Grau – verleihen dem Stein seine plastische Wirkung, während die Gräser mit wenigen, energiegeladenen Pinselstrichen ausgeführt sind.

Fels, Gräser und Orchidee zählen zu den klassischen Motiven der literatengemäßen Tuschemalerei und stehen für Beständigkeit, Bescheidenheit und einen edlen, zurückgezogenen Charakter – Eigenschaften, die in der ostasiatischen Gelehrtenkultur besonders geschätzt wurden. Die kalligrafisch anmutende Pinselführung unterstreicht diese enge Verwandtschaft von Malerei und Schriftkunst.

Gemalt wurde das Motiv von Hand auf Papier in der Shôwa-Zeit, das Rollbild ist mit Jikusaki aus Knochen versehen. Signatur und rotes Siegel am linken Bildrand weisen dieses Werk als Unikat eines japanischen Malers aus. Für Sammler monochromer Tuschemalerei ist dieses zurückhaltende, elegante Kakemono eine stilvolle Bereicherung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.