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Gräser und Kleeblüten unter der Mondsichel

Kakemono, Unikat, 180 x 33 cm
Artikelnummer: 5438

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 33 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine schmale Mondsichel hängt still über hohen, im Wind geneigten Ziergräsern, zwischen denen kleine rote Kleeblüten hervorschimmern – eine der stimmungsvollsten Kombinationen der klassischen Herbstmotive Japans (aki no nanakusa), die die Vergänglichkeit und stille Schönheit der Jahreszeit einfängt. Ein einzelner dunkler Vogel fliegt tief über den Gräsern und verstärkt den Eindruck eines ruhigen Herbstabends.

Mit wenigen, weich verlaufenden Tuschelinien und zarten Farbakzenten auf Papier gemalt, entfaltet das Werk eine beinahe lyrische Zurückhaltung, bei der viel freie Fläche bewusst als gestalterisches Mittel eingesetzt wird. Die Signatur und das rote Siegel am unteren Bildrand weisen es der Shōwa-Zeit zu.

Die Montierung in sanftem Grün mit dezentem Wolkenmuster und Läufern aus Holz unterstreicht die ruhige Grundstimmung des Bildes. Ein poetisches Kakemono für alle, die schlichte, naturnahe Motive schätzen und einen Hauch stiller japanischer Herbststimmung in die eigenen vier Wände holen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.