Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Großer Koi mit kleinen Fischen im Querformat

Kakemono, Unikat, 108 x 70 cm
Artikelnummer: 4366

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 108 cm
  • Breite 70 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit kraftvollem Schwung windet sich ein großer Koi durch das Bild, während sich unter ihm mehrere kleinere Fische zwischen fein gemalten Wasserpflanzen tummeln. Die Bewegung des Fisches wirkt beinahe augenblicklich eingefangen, als hätte der Maler die Momentaufnahme eines Sprungs auf das Papier gebannt.

Der Koi gilt in Japan traditionell als Symbol für Ausdauer, Mut und den erfolgreichen Aufstieg gegen Widerstände, da er der Legende nach durch das Bezwingen eines Wasserfalls zum Drachen wird. Die feine, teils fast fotografisch anmutende Schuppenzeichnung zeugt von großem malerischen Können und einer genauen Naturbeobachtung.

Dieses Rollbild aus der Edo-Zeit wurde auf Papier ausgeführt und in einer Fassung mit Holzstab montiert, was auf sein beachtliches Alter und seinen antiquarischen Wert verweist. Für Sammler historischer japanischer Tuschemalerei stellt dieses Werk ein besonders reizvolles Stück mit langer Provenienz dar.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.