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Hahn und Henne

Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 54 cm
Artikelnummer: 5896

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yukida Furusawa
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kräftige Rot-, Blau- und Grüntöne im Gefieder eines stolzen Hahns setzen einen lebendigen Farbakzent vor dem dunklen Blattwerk eines in Tuschetechnik gemalten Bambushains. Der wachsame Blick, der aufrechte Kamm und die fein durchgezeichneten Federn zeugen von großer malerischer Sorgfalt, während im Bild das vertraute Motiv des Hahn-und-Henne-Paares aufgegriffen wird – ein in Japan beliebtes Symbol für Familienglück, Wachsamkeit und einen guten Start in den neuen Tag.

Das Rollbild trägt Signatur und Siegel des Malers Yukida Furusawa und wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Seide ausgeführt. Es wird inklusive der signierten Holzbox geliefert, die zum Schutz und zur sachgemäßen Aufbewahrung des Kunstwerks diente.

Mit seiner kräftigen Farbigkeit setzt dieses Kakemono im Tokonoma oder an anderer Stelle im Raum einen lebendigen Akzent und eignet sich zugleich als Glücksbringer-Motiv für besondere Anlässe. Für Sammler farbenfroher japanischer Vogelmalerei ist dieses Unikat eine reizvolle Ergänzung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.