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Herbstflug im Morgenlicht

Kakemono, Unikat, 193 x 62 cm
Artikelnummer: 6281

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 193 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Manjō Kajō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit feinem Gespür für die Schönheit flüchtiger Augenblicke fängt dieses ausdrucksstarke Kakemono des Künstlers Manjo Kajo eine bezaubernde herbstliche Szene ein: Drei zarte Singvögel fliegen spielerisch durch die klare Morgenluft und überqueren dabei leuchtend rot-orange gefärbte Ahornzweige. Die harmonische Farbgebung und die anmutige Linienführung vermitteln eine natürliche Eleganz, die den Betrachter unmittelbar in den Bann zieht.

Das meisterlich ausgeführte Gemälde verbindet auf einzigartige Weise traditionelle japanische Ästhetik und meisterhafte Pinselführung. Die lebendige Darstellung der Vögel, gepaart mit den symbolträchtigen Herbstblättern, spiegelt die tiefe Wertschätzung der japanischen Kultur für die Vergänglichkeit und Schönheit des Augenblicks wider.

Das Werk wurde in der Meiji-Zeit geschaffen, von Hand auf edlem Papier gemalt und mit klassischen Jikusaki aus Holz versehen. Es eignet sich hervorragend als stilvoller Blickfang, der Ihrem Raum eine Atmosphäre von Ruhe, Leichtigkeit und meditativer Schönheit verleiht. Ein kunstvolles Original mit historischer Tiefe, das jeden Sammler japanischer Kunst begeistern wird.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.