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Iris in Tuschetönen

Kakemono, Unikat, mit Box, 184 x 51 cm
Artikelnummer: 5338

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit sparsamen, gezielt gesetzten Pinselstrichen entfaltet sich am unteren Bildrand eine Irisblüte, deren Blätter sich in unterschiedlichen Grautönen der Tusche nach oben strecken. Der obere Bildbereich bleibt bewusst leer und schafft so Raum für die handschriftlich eingefügten Verse, die dem Werk eine literarische Ebene hinzufügen.

Die Iris zählt zu den beliebtesten Sommermotiven der japanischen Kunst und steht traditionell für Tapferkeit sowie für den Übergang vom Frühling zum Sommer. Die zurückhaltende, fast skizzenhafte Ausführung in reiner Tuschemalerei verleiht dem Motiv eine besondere Leichtigkeit und lässt viel Raum für die Fantasie des Betrachters.

Gemalt auf Papier, mit einem Jikusaki aus Keramik, stammt dieses handgemalte Unikat aus der Shôwa-Zeit. Es ist eine stilvolle Wahl für alle, die sich für die reduzierte Ästhetik klassischer japanischer Tuschemalerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.