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Kalter Himmel

Kakemono, Unikat, 180 x 97 cm
Artikelnummer: 6163

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 97 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hosen Higashihara
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Drei kleine Vögel mit rötlich getönten Wangen haben sich auf einem knorrigen, winterlich kahlen Ast niedergelassen – ein stilles Bild, das der Titel „Kalter Himmel“ treffend einfängt. Die karge, in gedeckten Brauntönen gehaltene Komposition lässt viel Raum für den ungefüllten Bildgrund, der die Kühle und Klarheit eines Wintertages spürbar werden lässt.

Besonders bemerkenswert ist das Format dieses Kakemono: Es ist außergewöhnlich breit gehalten, was der winterlichen Weite des Motivs zusätzlichen Nachdruck verleiht und dem Rollbild eine seltene, eigenständige Bildwirkung verschafft, wie man sie unter den üblichen, eher schmalen Kakemono-Formaten selten findet. Wer das Stück erwirbt, sollte die Maße daher besonders beachten.

Das Werk trägt Signatur und Stempel von Hosen Higashihara und ist auf Seide ausgeführt. Mit seiner reduzierten, ruhigen Bildsprache und dem ungewöhnlichen Breitformat eignet sich dieses Kakemono besonders für Räume, in denen eine horizontale Bildachse gewünscht ist, etwa über einem niedrigen Möbelstück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.