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Kannon Bodhisattva

Kakemono, Unikat, 156 x 75 cm
Artikelnummer: 5719

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 156 cm
  • Breite 75 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In leuchtenden Farben und mit reichem Schmuck dargestellt, sitzt Kannon, die Bodhisattva des Mitgefühls, in meditativer Haltung auf einer Lotosblüte. Die kunstvolle Krone mit eingelegten Edelsteinen, die goldenen Halsketten und Armreifen sowie die filigran gemalte Lotosblüte neben der Figur zeugen von der hohen malerischen Sorgfalt, die diesem religiösen Motiv gewidmet wurde.

Kannon gehört zu den meistverehrten Figuren des japanischen Buddhismus und wird traditionell als Symbol grenzenlosen Mitgefühls dargestellt. Der ruhige Gesichtsausdruck und die anmutige Handhaltung (Mudra) unterstreichen die spirituelle Bedeutung der Darstellung. Gemalt ist die Figur auf Papier, mit kräftigen Rot-, Grün- und Goldtönen, die dem Werk eine fast sakrale Ausstrahlung verleihen.

Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Holz gefertigt. Dieses Kakemono aus der Shôwa-Zeit ist eine eindrucksvolle Wahl für Sammler buddhistischer Kunst und religiöser japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.