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Kastanie

Kakemono, Unikat, mit Box, 180 x 50 cm
Artikelnummer: 5343

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, warmen Farbtupfern in Gelb, Grün und Rotbraun ist hier eine aufgeplatzte Kastanie an ihrem Zweig festgehalten, begleitet von locker hingeworfenen Blättern. Die reduzierte, fast skizzenhafte Malweise lässt viel vom hellen Papiergrund sichtbar und verleiht dem kleinen Herbstmotiv eine angenehme Leichtigkeit.

Über dem Motiv sind handschriftliche Verse platziert, die thematisch auf die herbstliche Ernte und das ländliche Leben Bezug nehmen – ein in der japanischen Malerei beliebtes Zusammenspiel von Bild und Dichtung, das dem Kakemono eine zusätzliche poetische Tiefe verleiht. Die Kastanie selbst gilt in Japan als Symbol für Fülle und den Übergang in die kühlere Jahreszeit.

Gemalt auf Papier, mit einem Jikusaki aus Keramik, stammt dieses Unikat aus der Shôwa-Zeit. Dieses Kakemono kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako) und ist eine charmante Wahl für Liebhaber kleiner, poetischer Naturmotive.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.