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Kiefer am Fels

Kakemono, Unikat, 194 x 30 cm
Artikelnummer: 4071

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 30 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In einem außergewöhnlich schmalen, hochgestreckten Format entfaltet sich dieses Kakemono: Oben schwingen sich Kiefernnadeln in dichten, dunklen Büscheln aus dem Bildrand, darunter erhebt sich ein schroffer Fels, an dessen Fuß zarte Gräser und Bambushalme wachsen. Die Tuschetöne reichen von kräftigem Schwarz bis zu zartem Grau und verleihen der Komposition trotz der reduzierten Mittel eine überraschende Tiefe.

Die Kiefer gehört zu den bedeutendsten Pflanzenmotiven der japanischen Malerei: Als immergrüner Baum, der Wind und Wetter trotzt, steht sie für Langlebigkeit, Beständigkeit und ungebrochene Kraft. In Kombination mit dem Fels wird diese Symbolik zusätzlich betont. Entstanden in der Meiji-Zeit auf Papier, ist das Rollbild von einer dunkelgrünen Bordüre eingefasst und auf eine Stange mit Schaftenden aus Knochen montiert.

Durch sein ungewöhnlich schmales Format und die kraftvolle Tuschemalerei ist dieses Kakemono ein besonders markantes Sammlerstück, das sich auch auf begrenztem Raum eindrucksvoll zur Geltung bringen lässt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.