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Kiefer in der aufgehenden Sonne

Kakemono, Unikat, 183 x 52 cm
Artikelnummer: 6207

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 183 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Shunobu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kiefer und aufgehende Sonne gehören zu den beliebtesten Glückssymbolen der japanischen Kunst: Die immergrüne Kiefer steht für Langlebigkeit und Standhaftigkeit, die aufgehende Sonne für Neubeginn und Hoffnung. Genau dieses Zusammenspiel zeigt dieses Kakemono in reduzierter, aber ausdrucksstarker Bildsprache.

Vor einem zart lavierten Himmel mit einer in warmem Orange gehaltenen Sonnenscheibe erheben sich knorrige Kiefernäste, deren Nadeln mit lockerem, sicherem Pinselschwung aufgetragen wurden. Das Bild trägt Signatur und Stempel des Malers Kano Shunobu, entstand in der Meiji-Zeit und wurde auf Seide gemalt; eine Jikusaki aus Holz rundet die traditionelle Montierung ab.

Da der Sekundärstoff der Einfassung altersbedingt sehr fragil ist, empfiehlt sich beim Aufrollen und Aufhängen ein besonders behutsamer Umgang, um Beschädigungen zu vermeiden. Als Ausdruck von Beständigkeit und Aufbruch eignet sich dieses Rollbild wunderbar, um einem Raum eine ruhige, hoffnungsvolle Note zu verleihen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.