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Kiefernstamm mit schuppiger Rinde in Tusche

Kakemono, Unikat, 168 x 77 cm
Artikelnummer: 3594

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 168 cm
  • Breite 77 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Sekihō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Als Sinnbild für Ausdauer und langes Leben gilt die Kiefer in der japanischen Kunst seit Jahrhunderten als bevorzugtes Motiv, und auch dieses Kakemono widmet sich ganz dem knorrigen Stamm eines alten Baumes. In feinen Grautönen der Tusche zeichnet der Künstler die schuppige Rinde und die weit ausgreifenden Nadelzweige nach, sodass der Baum trotz der monochromen Palette beinahe dreidimensional wirkt.

Die Signatur und ein rotes Siegel am unteren Bildrand bestätigen die Urheberschaft, während der lockere, sichere Pinselduktus von einem geübten Maler zeugt. Die Komposition konzentriert sich ganz auf den Baum, dessen Äste sich diagonal durch das Bild ziehen und dem Betrachter das Gefühl geben, selbst unter der Krone zu stehen.

Die Einfassung aus Brokatstoff weist im oberen Bereich einige altersbedingte Schäden auf, was dem auf Papier gemalten Rollbild seinen musealen Charakter als Antiquität verleiht. Für Sammler, die sich für die stille Kraft alter Kiefernmotive begeistern, ist dieses Kakemono ein eindrucksvolles Beispiel japanischer Tuschemalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.