Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kois erklimmen den Wasserfall - 2er Set

Kakemono, Unikat, mit Box, 178 x 55 cm
Artikelnummer: 5630

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Tanshin von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 178 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In kraftvollem Schwung erklimmen zwei Koi in diesem zweiteiligen Kakemono-Set einen Wasserfall, ihre Schuppenzeichnung fein herausgearbeitet, während Gischt und Wellen in zarten, changierenden Grautönen um sie herum aufschäumen. Die kostbare Goldbrokat-Einfassung der beiden Rollbilder verleiht dem Ensemble eine besonders edle Anmutung.

Die beiden Werke tragen Signatur und Stempel von Kano Tanshin und wurden in der Shôwa-Zeit von Hand auf Seide gemalt. Der Jikusaki besteht bei beiden Rollbildern aus Knochen, gemeinsam werden sie in einer Holzbox geliefert.

Der Koi, der sich gegen die Strömung den Wasserfall hinaufkämpft, ist eines der bekanntesten Symbole Japans für Ausdauer, Willenskraft und Erfolg. Als zusammengehöriges Set entfaltet dieses Motiv eine besonders eindrucksvolle Wirkung und eignet sich hervorragend für Sammler, die sich für kraftvolle, symbolträchtige Bildpaare der japanischen Malerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.