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Krähe auf blühendem Pflaumenzweig

Kakemono, Unikat, 192 x 48 cm
Artikelnummer: 5594

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In stiller, fast winterlicher Atmosphäre sitzt ein dunkel gefiederter Vogel auf einem knorrigen, kaum belaubten Ast, der mit ersten zarten Pflaumenblüten übersät ist. Das lehmfarbene, leicht vergilbte Papier verstärkt den Eindruck von Alter und verleiht der Szene eine warme, gedämpfte Tönung.

Der kräftige gelbe Schnabel und das dichte, dunkle Gefieder des Vogels sind mit wenigen, sicheren Pinselstrichen wiedergegeben, während die Pflaumenblüten in feinen roten Punkten und zarten weißen Blütenblättern nur angedeutet werden. Dieses Zusammenspiel von Vogel und früh blühendem Baum ist ein beliebtes Motiv, das den Übergang vom Winter zum Frühling symbolisiert.

Das auf Papier gemalte Kakemono aus der Taishô-Zeit ist in graublauem Seidenstoff montiert und mit Rollstäben aus Holz versehen. Signatur und rotes Siegel des Malers finden sich am unteren linken Bildrand. Ein ruhiges, sorgfältig komponiertes Unikat klassischer japanischer Vogelmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.