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Krähe auf dem Pflaumenzweig

Kakemono, Unikat, 195 x 50 cm
Artikelnummer: 6099

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wachem Blick und leicht geneigtem Kopf sitzt diese Krähe auf einem knorrigen Pflaumenzweig, dessen erste zarte Blüten den nahenden Frühling ankündigen. Das schwarze Gefieder ist mit kräftigen, breiten Pinselstrichen ausgeführt, während der orangefarbene Schnabel und die ebenso gefärbten Beine der sonst monochromen Darstellung einen warmen Akzent verleihen. Die klare, reduzierte Bildsprache lenkt den Blick ganz auf die Präsenz des Vogels und die feine Linienführung des Astwerks.

Das Gemälde ist auf Papier ausgeführt und entstand in der Shôwa-Zeit. Der Jikusaki aus Knochen rundet die sorgfältige Montierung des Rollbildes ab. Die Verbindung von Krähe und Pflaumenblüte ist ein klassisches Motiv der japanischen Kacho-ga-Malerei und verweist auf den Übergang vom Winter zum Frühling, wenn die ersten Blüten trotz winterlicher Kälte erscheinen.

Die reduzierte, kraftvolle Darstellung macht dieses Kakemono zu einem stimmungsvollen Sammlerstück für Freunde klassischer japanischer Tuschmalerei und für alle, die eine ruhige, naturverbundene Bildsprache in ihrem Zuhause schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.