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Krähe

Kakemono, Unikat, 185 x 46 cm
Artikelnummer: 6199

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ishirei Okada
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem knorrigen Ast sitzt eine einzelne Krähe, mit wenigen dichten Tuschelagen so plastisch modelliert, dass das dichte, seidig schimmernde Gefieder förmlich spürbar wird. Der wache Blick und die leicht angespannte Haltung verleihen dem Vogel eine stille Präsenz, die das gesamte Bild trägt.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt und trägt Signatur und Stempel von Ishirei Okada aus der Shôwa-Zeit. Krähen gelten in der japanischen Kunst und Mythologie als kluge, oft geheimnisvolle Boten und wurden in der Malerei der Edo- und Meiji-Zeit zu einem eigenständigen, hoch geschätzten Sujet, das große malerische Meisterschaft in der Tuscheführung erfordert.

Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Kunststoff versehen. Mit seiner reduzierten, kraftvollen Bildsprache reiht sich dieses Werk in eine lange Tradition der Karasu-Malerei ein und ist eine eindrucksvolle Ergänzung für Sammler klassischer japanischer Tuschemalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.