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Kranich bei Bambus auf Goldgrund

Kakemono, Unikat, 179 x 52 cm
Artikelnummer: 6172

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 179 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Jikoji Sanenaka
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Edo-Zeit stammt dieses fein gearbeitete Kakemono, dessen kostbare Brokatmontierung mit floralem Muster bereits von der einstigen Wertschätzung des Werks zeugt. Im Zentrum steht ein Kranich, der sich elegant zu Bambuszweigen hinwendet, während im lavierten Hintergrund ein zweiter, nur angedeuteter Vogel sichtbar wird.

Kraniche gehören zu den bedeutendsten Glückssymbolen der japanischen Kunst und stehen für Langlebigkeit, Treue und Anmut. Die reduzierte, mit sicherer Hand gesetzte Pinselführung und die zarte Lavierung des Gefieders zeigen die charakteristische Bildsprache der klassischen Kano-Schule, der auch der Künstler dieses Werks nahestand.

Das Blatt trägt Signatur und Siegel von Jikoji Sanenaka (1787-1861). Als Zeugnis der Malerei des frühen 19. Jahrhunderts verbindet dieses Kakemono kunsthistorischen Wert mit zeitloser dekorativer Wirkung und ist eine besondere Bereicherung für Sammler antiker japanischer Rollbilder. Wer sich für die Ursprünge der Vogelmalerei in Japan interessiert, findet in diesem gut erhaltenen Stück ein anschauliches Beispiel jener stilbildenden Tradition.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.