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Kranich im Flug

Kakemono, Unikat, 195 x 42 cm
Artikelnummer: 6107

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Niwa Gyokuni
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit ausgebreiteten Schwingen erhebt sich ein einzelner Kranich in den leeren Bildraum dieses Kakemono – ein Moment reiner Bewegung, den der Maler mit wenigen, präzise gesetzten Pinselstrichen eingefangen hat. Der weitgehend unbemalte Hintergrund verstärkt die Wirkung des Vogels, dessen Flügel im nächsten Augenblick den Bildrand zu verlassen scheinen.

Der Kranich zählt zu den bedeutendsten Glückssymbolen Japans und steht für Langlebigkeit, Anmut und einen hohen, unerreichbaren Flug – ein Sinnbild, das seit Jahrhunderten Maler unterschiedlichster Schulen inspiriert hat. Die reduzierte Bildsprache dieses Werks, ganz auf Linie und Bewegung konzentriert, verweist auf eine sichere, geübte Hand.

Das Kakemono trägt Signatur und Stempel von Niwa Gyokuni und stammt aus der Shôwa-Zeit. Dezent montiert auf hellem Stoff, entfaltet es seine Wirkung vor allem durch die Klarheit der Komposition und eignet sich hervorragend als eleganter Blickfang in einem ruhigen, licht gestalteten Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.