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Libelle und Feldnelken

Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 36 cm
Artikelnummer: 5946

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kazuyo Okutani
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über zart rosafarbenen Feldnelken schwebt eine filigran gemalte Libelle, deren durchscheinende Flügel mit feinstem Pinsel angedeutet sind – ein Motiv, das die japanische Sommermalerei seit Jahrhunderten begleitet. Über der Szenerie ist zudem ein handschriftliches Gedicht in feiner Kalligrafie eingefügt, das dem Bild eine literarische Ebene hinzufügt.

Die Komposition verbindet Präzision und Leichtigkeit: Während die Libelle mit naturalistischem Detailreichtum gemalt ist, bleiben die Blütenzweige locker und skizzenhaft, sodass ein reizvoller Wechsel zwischen Genauigkeit und malerischer Freiheit entsteht. Das Werk trägt Signatur und Siegel von Kazuyo Okutani.

Aus der Shôwa-Zeit stammend, wird dieses Kakemono inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert und ist damit ein besonders liebevoll komponiertes Sammlerstück für Freunde der klassischen Kachô-ga-Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.