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Morgendlicher Nebelpfad

Kakemono, Unikat, 205 x 61 cm
Artikelnummer: 6312

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Suma Taisui von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 205 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In sanfter Morgenstimmung offenbart dieses meisterlich handgemalte Kakemono eine friedvolle Szenerie, die den Betrachter unmittelbar in die Stille japanischer Bergwelten eintauchen lässt. Der Künstler, geprägt vom Stil der Meiji-Zeit, versteht es eindrucksvoll, auf feinster Seide eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation entstehen zu lassen. Zarte Nebelschleier schweben über einem Bergpfad, gesäumt von charakteristischen roten Torii, welche den spirituellen Weg zu einem verborgenen Schrein markieren.

Die delikate Farbgebung, die gekonnte Balance zwischen realistischen Elementen und poetischer Abstraktion sowie die Jikusaki aus hochwertigem Knochen machen diese Hängerolle zu einer besonderen Kostbarkeit für Liebhaber traditioneller japanischer Kunst.

Mit seiner eleganten, zurückhaltenden Schönheit bereichert das Kakemono jeden Raum, indem es subtile Eleganz und kulturelle Tiefe zugleich vermittelt. Ob als Sammlerstück oder als inspirierender Blickfang, diese Landschaftskomposition verbindet Vergangenheit und Gegenwart in zeitloser Ästhetik.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.